Sabine Trott

 

Jahrgang 1962

Dipl.-Physikerin 1986

Promotion zum Dr. rer. nat. 1990

M. A. (Library and Information Science) 2004

Mediatorin (FH) 2014

MBSR-Lehrerin 2018

 

Meine Verbindung zum Thema Achtsamkeit

Meinen ersten nachhaltigen Kontakt mit dem Thema Achtsamkeit kann ich genau datieren: Ich habe im Jahr 2014 an einem MBSR-Kurs teilgenommen. Was ich in diesem Kurs erfahren durfte, war wie ein Weckruf für mich. Seitdem lerne ich, welcher Reichtum im einfachen Da-Sein enthalten ist und welche Lebendigkeit im Kontakt mit dem gegenwärtigen Augenblick liegt.

 

Nach meinem ersten MBSR-Kurs habe ich die praktischen Übungen beibehalten und  an  vertiefenden Kursen, Seminaren und Schweige-Retreats teilgenommen.

Nach einigen Jahren tauchte der Wunsch auf, das Gelernte weitergeben zu können. 2017/2018 habe ich am Institut für Achtsamkeit die Weiterbildung zur MBSR-Lehrerin absolviert. Seitdem biete ich jährlich zwei 8-Wochen-Kurse MBSR in Ilmenau sowie andere Formate zum Kennenlernen und Üben von Achtsamkeit an.

 

2018 bis Anfang 2020 habe ich in einem Achtsamkeitsprojekt der Thüringer Hochschulen mitgewirkt und mehrere 12-Wochen-Achtsamkeitstrainings für Studierende und Mitarbeiter*innen der Technischen Universität Ilmenau geleitet.

Mein beruflicher Hintergrund

Ich habe mein gesamtes Berufsleben bisher an der Technischen Universität Ilmenau verbracht. Während und nach der Promotion habe ich fünf Jahre am Institut für Physik geforscht und gelehrt. Mit dem Wechsel in die Universitätsbibliothek - wo ich bis heute tätig bin - habe ich dann auch den Verwaltungsbereich kennengelernt. Im Laufe der Zeit habe ich verschiedene Aufgaben und Leitungsfunktionen wahrgenommen. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit in der Universitätsbibliothek ist der Kontakt zu Menschen - Kolleg*innen und Kunden.

Nach einer Weiterbildung zur Mediatorin habe ich 2016 bis 2018 an der Universität auch im Bereich Kommunikation und Konfliktmanagement gearbeitet und Seminare zu diesen Themen durchgeführt.

 

Mein naturwissenschaftlicher Hintergrund ist für mich eine große Unterstützung bei der Erkundung einer zentralen Frage, die Achtsamkeit stellt: "Was geschieht jetzt?"